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OB 

Oberflächenbehandlung

Das Bauverfahren „Oberflächenbehandlung“ (kurz OB) dient zur Instandsetzung / -haltung bestehender Asphaltdeckschichten und findet vorwiegend Anwendung auf Straßen der Belastungsklassen BK 1,8 bis BK 0,3. Durch das Anspritzen der Unterlage mit bitumenhaltigen Bindemitteln und dem anschließenden Abstreuen mit Gesteinskörnungsgemischen werden die durch Witterung und Verkehr beanspruchten Fahrbahnoberflächen versiegelt bzw. konserviert. Mit dieser neuen Verschleißschicht wird eine langfristige Nutzung der Straßen gewährleistet.

Für eine qualitative Herstellung von Oberflächenbehandlungen kommen im Hause AS modernste Technik und hochwertige Baustoffe zum Einsatz.

Die von uns eingesetzten Verlegemaschinen erlauben durch die teleskopierbaren Spritzbalken eine stufenlose Bindemittelquerverteilung. Die Bindemitteldosierung wird von unseren erfahrenen Maschinenführern gesteuert und ermöglicht eine optimale Anpassung der Bindemittelmengen auf die vorhandene Asphaltdeckschicht.
Geschwindigkeitsabhängige Splittstreugeräte gestatten eine exakte Dosierung.

Verarbeitet werden speziell polymermodifizierte lösemittelfreie Bindemittel, die sich durch ein verbessertes Haftverhalten
auszeichnen, sowie sorgfältig ausgesuchte Gesteinskörnungen.

Bei diesem Verfahren wird nach zwei Arten unterschieden:

Vollflächige Oberflächenbehandlung

Partielle Oberflächenbehandlung

OB Vollflächig

Das Anspritzen der Fahrbahnoberfläche mit einem bitumenhaltigen Bindemittel und das anschließende Abstreuen mit einer groben Gesteinskörnung über die gesamte Fahrbahnbreite (Einbaubreite bis 4,30 m) kennzeichnet die vollflächige Oberflächenbehandlung.

Je nach Anwendungszweck unterscheidet man vornehmlich 3 verschiedene Verfahren:

Die Auswahl der Verfahren richtet sich nach dem Erscheinungsbild der zu sanierenden Asphaltdeckschicht.

Einsatzgebiete

  • Asphaltdeckschichten mit Ausmagerungen, Flickstellen und Netzrissen zum Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit
  • Asphaltdeckschichten mit punktuellen Substanzverlust in Form von Kornausbrüchen
  • Asphaltdeckschichten mit verminderter Griffigkeit infolge polierter Kornoberflächen

Vorteile

  • Wirtschaftliche Erhaltungsmaßnahme zur Verlängerung der Nutzungsdauer
  • Verbesserung der Griffigkeit – Minderung der Glatteisbildung
  • Verbesserung der Sichtbarkeit bei Nacht und bei Nässe (keine Sprühfahnenbildung)
  • Geringe Einbauhöhe gewährleistet den Einsatz in Bereichen mit begrenzten Einbaudicken aufgrund von Randeinfassungen und Straßeneinbauten
  • Geringe Verkehrsbeeinträchtigung durch schnellen Einbau als Wanderbaustelle unter fließendem Verkehr
  • Sofortige Befahrbarkeit der sanierten Bereiche
  • Ressourcenschonende Bauweise durch optimierten Materialeinsatz

Arbeitsschritte

  • Reinigen der Unterlage mittels Kehrsaugwagen
  • Schützen von Einbauten und Einfassungen falls vorhanden
  • Anspritzen der Unterlage entsprechend der
    benötigten Dosierung
  • Abstreuen der Unterlage unmittelbar nach dem Anspritzen
  • Andrücken der aufgebrachten Gesteinskörnungen in
    mehreren Überfahrten durch eine Gummiradwalze
  • Aufnahme der nicht gebundenen Gesteinskörner
    nach ausreichender Einfahrzeit

(Bei den Unterschiedlichen Arten der OB werden die Artbeitsschritte ggf. wiederholt)

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OB Partiell

Als partielle Oberflächenbehandlung wird die Instandhaltung von punktuellen Bereichen einer Fahrbahndecke bezeichnet. Auf kleinflächig auftretende Ausmagerungen und Netzrisse wird in einem Arbeitsgang Bindemittel appliziert, mit grober Gesteinskörnung abgedeckt und angewalzt. Ressourcenschonend und wirtschaftlich werden die hochwertigen Baustoffe in Abhängigkeit der Fahrbahnbeschaffenheit durch die variablen Einbaubreiten von bis zu 3,80 m gezielt eingesetzt.

Einsatzgebiete

  • Asphaltdeckschichten mit Ausmagerungen und Netzrissen zum Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit
  • Asphaltdeckschichten mit punktuellem Substanzverlust in Form von Kornausbrüchen

Vorteile

  • Wirtschaftliche Erhaltungsmaßnahme zur Verlängerung der Nutzungsdauer
  • Geringe Verkehrsbeeinträchtigung durch schnellen Einbau als Wanderbaustelle unter fließendem Verkehr
  • Sofortige Befahrbarkeit der sanierten Bereiche
  • Ressourcenschonende Bauweise durch optimierten Materialbedarf

Arbeitsschritte

  • Reinigen der Unterlage mittels Kehrsaugwagen
  • Schützen von Einbauten und Einfassungen falls vorhanden
  • Anspritzen der Unterlage entsprechend der benötigten Dosierung
  • Abstreuen der Unterlage unmittelbar nach dem Anspritzen
  • Anwalzen der aufgebrachten Gesteinskörnungen durch integrierte Andrückwalzen
  • Aufnahme der nicht gebundenen Gesteinskörner nach ausreichender Einfahrzeit
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