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Tränkdecke

Die Tränkdecke bzw. Tränkmakadamdecke ist eine bituminös gebundene Wegebefestigung für Verkehrsflächen von leichter bis mittlerer Belastung. Sie besteht aus mehreren Lagen von Gesteinskörnungen unterschiedlicher Größe, die in jeder Lage von Bitumenemulsion „getränkt“ werden. Der Arbeitsablauf dieser Bauweise ist identisch mit dem der doppelten Oberflächenbehandlung, jedoch wird in der Regel auf den ungebundenen Mineralunterbau noch eine zusätzliche Lage 8/11 Edelsplitt trocken vorgelegt und eine größere Menge an Bitumenemulsion und Gesteinskörnung verwendet.

 

Die Tränkdecke ist eine reine Verschleißschicht deren Nutzungsdauer wesentlich von der Qualität der ungebundenen Tragschichten abhängt.
Dementsprechend muss der Unterbau für die zu erwartenden Beanspruchung ausreichend dimensioniert und tragfähig sein. Darüber hinaus muss der mineralische Unterbau frostsicher und profilgerecht eingebaut werden.

 

Für die Ausführung der bituminös gebundenen Deckschicht kommen Rampenspritzgeräte in Verbindung mit wegeabhängigen Splittstreuern, bzw. Kompaktverlegegeräte zum Einsatz.

Einsatzgebiete

  • Befestigung von Wegen in der Land- und Forstwirtschaft
  • Untergeordnete Straßen
  • Plätze und Parkflächen
  • Befestigung von Seitenstreifen und Banketten

Vorteile

  • Verhinderung von Oberflächenerosion und Staubentwicklung
  • Verhinderung von Schlagloch- und Pfützenbildung
  • Verbesserung der Befahrbarkeit
  • Verlängerung der Gebrauchsdauer ohne regelmäßige Nacharbeiten
  • Flexible Deckenkonstruktion – und damit Rückverformung bei Klimawechsel
  • Frostunempfindlich
  • Sofortige Entwässerung der Oberfläche infolge guter Drainageeigenschaften
  • Hohe Wirtschaftlichkeit
  • Geringe Verkehrsbeeinträchtigungen und hohe Einbauleistung

Arbeitsschritte

  • Der vorhandene Unterbau muss für die Ausführung der Tränkdecke ausreichend standfest und profilgerecht ausgebildet werden
  • Die Tränkdecke ist als doppelte Oberflächenbehandlung auszuführen (allerdings im Vergleich zur normalen
    Oberflächenbehandlung mit einem höheren Materialeinsatz)
  • Bei Bedarf muss eine Splittvorlage aufgebracht werden
  • Die Oberfläche ist in mehreren Walzgängen mit einer Glattmantelwalze abzuwalzen